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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Januar 2017

"Liebe Kinder! Heute rufe ich euch auf, für den Frieden zu beten, den Frieden in den Herzen der Menschen, den Frieden in den Familien und den Frieden in der Welt. Satan ist stark und will euch alle gegen Gott wenden und euch zu allem zurückbringen, was menschlich ist, und in den Herzen alle Gefühle gegenüber Gott und den Dingen Gottes zerstören. Ihr, meine lieben Kinder, betet und kämpft gegen den Materialismus, den Modernismus und den Egoismus, die euch die Welt anbietet. Ihr, meine lieben Kinder, entscheidet euch für die Heiligkeit, und mit meinem Sohn Jesus halte ich Fürsprache für euch. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Monats Botschaft vom 25.01.2017 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Der Gott der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude und mit allem Frieden im Glauben, damit ihr reich werdet an Hoffnung in der Kraft des Heiligen Geistes.“ (Röm. 15,13). Für die Königin des Friedens ist es erneut ein Grundanliegen, dass auch wir den Frieden als ein wertvolles Gut schätzen, bewahren und verteidigen. In all den Sorgen und in aller alltäglichen Geschäftigkeit sollen wir die innere Ruhe bewahren. Wie konzentrische Kreise sich ausweiten, so soll die Geborgenheit in Gott, soll der Friede, sich ausdehnen und übergreifen auf die eigene Familie, hinein in das ganze Weltgeschehen. Wie die Wellen des Meeres soll die Friedenssehnsucht unsere Umgebung, unsere Umwelt erfassen. Wer sich allerdings vehement dagegenstemmt, wer Unruhe stiftet, ist der Satan, „der wie ein brüllender Löwe umhergeht und sucht wen er verschlingen kann“. (1.Petr. 5,8). Er suggeriert, dass das Menschlich-Allzumenschliche vollends genügt. Wozu sich anzustrengen um ein ewige Heil zu erlangen und zu erreichen? Seine hartnäckige Stärke zeigte er damals, als er Jesus selbst dreimal versuchen wollte, sich mit Luxus, Pracht und Macht zu umgeben, sich mit dem zufrieden zu geben, was diese Welt anzubieten hat (vgl. Lk.4 1-12). Denn, wozu und warum Gott dienen, sich dem Willen Gottes unterwerfen, sich der Majestät Gottes beugen. Verrückt ist doch, wer die Seligpreisungen Jesu ernst nimmt: Die Armen haben in dieser Welt nichts zu lachen, die Leidtragenden sind gestraft genug, Macht geht vor Recht und Geld regiert die Welt, mit der Gerechtigkeit kommt man nicht weit. Und die Friedensstifter? Sie werden oft genug zwischen den Fronten zerrieben und selbst nieder gemetzelt. Das Heer der Märtyrer ist riesengroß. Stellen wir uns aber einmal vor, die satanischen Verheißungen und Versuchungen hätten das letzte Wort: dass die Reichen glücklich zu preisen sind, denn sie können sich alles leisten, dass nur die Gesunden selig zu preisen sind, sie können das Leben in Saus und Braus genießen, dass nur die Stärksten sich durchsetzen, sie werden die Erde beherrschen. Mit ätzender Schärfe und mit unerbittlicher Konsequenz haben mit Friedrich Nietzsche viele „Machthaber“ versucht ihren „Willen zur Macht“ zu propagieren und das „Gesetz der Evolution“ zu vollstrecken. Wie viel Leid und Zerstörung haben sie damit heraufbeschworen. Die Seligsprechungen Jesu bringen  dagegen den Gott zur Sprache, der stark genug ist, sich mit den Armen und Schwachen zu solidarisieren. „Ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben…(Mt 25, 35). Jesus weist den Satan in die Schranken und macht ihm klar: Schöpfer des Himmels und der Erde ist und bleibt Gott. Das Sein und das menschliche Leben hängen ab von den „Dingen Gottes“: Licht, Luft und Sonnenschein und der Regen sind Gaben Gottes. Das Ziel des menschlichen Lebens ist nicht der Tod, nicht Untergang ins Nichts, sondern das ewige Licht wird uns über den Tod hinaus leuchten und der Friede, die selige Ruhe, wird ein Geschehen, eine Zugabe des ewigen Lebens sein. Diese Hoffnung, diese Erwartung, sollen wir uns nicht von den satanischen Mächten und Verheißungen zerreden lassen. Maria warnt vor den Grundhaltungen, die eine rein irdisch-weltliche Lebensauffassung propagieren: „Materialismus, Modernismus, Egoismus“. Zu den „Dingen Gottes“, die wir Gott unserem Schöpfer, Erhalter und Vollender unseres Lebens schulden gehören Anbetung, die Heiligung, die Dankbarkeit. Mit dem Psalmisten sollen und dürfen wir beten: „Herr du hast mich erforscht und du kennst mich. Ob ich sitze oder stehe du weißt von mir. Von fern erkennst du meine Gedanken… Du umschließt mich von allen Seiten und legst deine Hand auf mich… Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast. Ich weiß: staunenswert sind deine Werke…“ (Ps. 139, 1-4; 14). Maria fordert uns daher auf: „Ihr, meine Kinder entscheidet euch für die Heiligkeit“. Nur das Göttliche, das Ewige, hat Bestand. Es zu erfassen und festzuhalten, vertraut zu werden mit dem Wundern des göttlichen Wirkens und Erbarmens, sollte der tiefere Sinn unseres Lebens werden. Die endgültige Heiligkeit wird uns dann zum Geschenk, wenn uns Jesus einmal sagen wird: „Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen… ich gehe um einen Platz für euch vorzubereiten.“ (Joh 14,2)

Danke Gospa, Friedenskönigin, für Deine mütterliche Sorge, dass uns das Gut des Friedens erhalten bleibe. Bitte für uns und hilf uns gegen die Mächte des Unfriedens, den Materialismus, Modernismus, Egoismus, anzukämpfen.

P. Donat Kestel ofm

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